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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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Der I. Abschnitt.

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ausserhalb des Zimmers befindlichen Gegenstände se-hen. Indessen darf man nur andre nicht eben unbe-kannte Erfahrungen damit vergleichen, so wird auchdiese Erscheinung begreiflich. Wenn die Sonnedurchs Fenster in jedes andre Zimmer hinein scheint,und das Sonnenlicht auf eine lebhaft gefärbte Sachefallt, etwa auf ein rothes, grünes, gelbes Kleid,das von einer meisten Wand, die etwas im Schattenliegt, nicht weit entfernt ist, so färbt das Licht, wel-ches vom Kleide auf die Wand fällt, diese weiffeWand ebenfalls roth, grün oder gelb: allemahl er-scheint auf der Wand eben die Farbe, die das Kleidhat, oder was es auch sonst für eine etwas lebhaft ge-färbte Sache ist. Dies leitet auf die Vorstellung,daß selbst die Erscheinung der Farbe, die ein sichtba-rer Punct darstellet, von dem Licht herrühre, dasderselbe nach allen Seiten verbreitet. Ein einzigerStrahl, der von rochen, grünen, gelben Punct aus-gehet, und auf eine meiste Zläche fällt, wird dieserVorstellung gemäß dem Auge daselbst nicht bloß einenHellen, sondern zugleich einen rochen, grünen,oder gelben Punct darsteüen. Diesen auf der weis-sen Fläche so erscheinenden Punct kann man als einBild jenes Punctö anfehen, wovon der Lichtstrahlherkommt, und nun erklärt sich die Erscheinung derBilder auf der meisten Fläche im finstern Zimmer auffolgende Art.

io. §.

Wenn die Oefnung bey ^ eine unmerklich kleineGrösse hat; so kann von jedem Punct l. oder 1^1 desGegenstandes blvl auf jeden Punct / oder m der ge-genüber stehenden Tafel LI) nur ein gradlinichterLichtstrahl, wie I-/, Ivb«, fallen, und /, m, sind als-

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