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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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Der I. Abschnitt. 7

was es sonst für Gegenstände sind, die das Auge aufeimnahl übersiehst, muß Acht ins Auge kommen, dasin zarten Strahlen durch die Oefnung hindurch gehet,und alle diese Lichtstrahlen müssen hinter der Oefnungwieder aus einander gehen.

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Wenn man alle Oefnungen eines Zimmers, durchwelche das Tageslicht hineinfallen könnte, sorgfältigverschließt, und nur eine sehr kleine Oefnung auf derSeite des Zimmers übrig läßt, wo fick Gegenstände be-finden, die von der Sonne stark erleuchtet sind, ohnedaß die Sonne selbst durch diese kleine Oefnung in dasZimmer scheine; so geht das von jedem Punct der soerleuchteten Gegenstände in grader Linie auf die Oef-nung fallende Licht ebenfalls ungehindert hindurch insZimmer hinein. Die Strahlen durchschneiden ein-ander in der Oefnung, und gehen hinter derselben imZimmer wieder aus einander.

Denn alles auf die Oefnung von aussen fallendeLicht ist in einem pyramidenartigen Raum enthalten,dessen Spitze in der Oefnung liegt: im Zimmer brei-ten sich die in grader Linie durch die Oefnung fallendenStrahlen in einen dem vorigen völlig gleichen undähnlichen Raum wieder aus, der aber dem vorigenentgegen gefetzt ist. Das muß der Erfolg seyn, wo-fern es mit den beyden im 4 und 7 §. angenomme-nen Voranssetzungen seine Richtigkeit hat, und ver-möge der Erfahrung erfolgt alles diesen Voraussetzun-gen gemäß.

Bringt man in dem Zimmer eine ebene weisse Ta-fel, einen weissen Bogen Papier, oder etwas der-gleichen, gegen die kleine Oefnung ; so siehst manauf der weissen Tafel die ausserhalb des Zimmers

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