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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
703
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Der IX. Abschnitt.

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mechanischen Einrichtung umgetrieben werden, wozuunter andern ein an eben der Welle angeordneteö Lauf-rad dienen kann.

141 §.

Man mag Schöpfräder und andre Künste anord-»neu, wie man will, so wird man doch nie mehr da-mit ausrichten, als was der allgemeinen Gleichung^ 1 / V «1 gemäß ist. Zur Probe um die Rech-nung darauf anzuwenden, kann die Anordnung einesSchöpfrades dienen, wie eöBelidor in der ^-rclu-tscck. i^cirmil. II. Buch IV. Cap. 78z. 784 §. be-schreibt. Dies Schöpfrad ist mit beweglichen Eimernj versehen, welche ganz frey seitwärts am Umfang des! Rades an eisernen Polzen aufgehenkt werden. Weil' diese Eimer so lange von selbst vertical herab hängen,^bis sie zur höchsten Stelle gelangen, so verschütten^ sie unterwegens nichts von dem geschöpften Wasser,! welches festgemachte Zuber oder kleine Kästen thun.Oben aber beyin Sammelbehälter wird ein Querholzoder eine Sparre so angebracht, daß jedes Eimer indem Augenblick, da es oben anlangt, daran stößt,und dadurch auf die Seite geneigt wird, so daß es dasWasser in den Behälter fallen läßt. Wenn mannm, jedes Eimer für sich allein als eine käst betrachtet,so ist das statische Moment, womit diese käst denUmlauf des Rades zu hemmen strebt, veränderlich,indem diese käst beym Umlauf des Rades nach und! nach höher steigt. Weil aber mehr Eimer am Um-fang des Rades vertheilt sind, so behält die Summeder Momente aller angefüllten Eimer beständig ohn-gefehr dieselbe Grösse; und weil die käst binnen derhalben Umlaufszeit des Rades um die Höhe desDurchmessers gehoben wird, so ist das Verhältniß

zwischen

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