7O2 Die Maschinenlehre.
genommen. An sich ist das etwas zuviel, weil dienoch unter der Wasserfläche befindlichen Kasten vomWasser getragen werden. Weil jedoch das Wasser 'der Bewegung der Kasten etwas widerstehet, auch diese ^ MRechnung überhaupt keine grosse Scharfe zuläßt, so ^kan;, jene Vorausseßrmg bey der Rechnung ohne er-hebiichen Fehler beybehalten werden.
140 §. nMi!
Mit diesen Kastenkünsten haben diejenigenSck)öpfräder die meiste?Lehnlichkeit, welche durchangehängte Kasten oder Eimer das unten geschöpfte "Wasser, indem das Rad unilauft, mit in die Höhe E''bringen, und daselbst ausgiessen. Eine andre ArtSchöpfrader ist mit Röhren versehen, die das Was-ser, indem das Rad uinlaust, auffangen, und in derMitte des Rades ausgiessen. Sie bringen das Was- EMjser auf eine solche Art in die Hohe, die derjenigenähnlich ist, wie es die Wasserschraube hebt, undman könnte sie durch den Nahmen der Schnecken-rader von der andern Art Schöpfrader unterscheiden.VitNIv hat inr X Buch äs Arcbikectum schon bey-der Arten erwehnt und Leupold im 'I'beatro Xkeclii- Win!nar. bävN-iuI. I Th. IN Cap. beschreibt zwölferley Ar-ten, wovon einige ganz unnüß sind, andre etwas Pchsiausrichten, jedoch entweder viel Wasser vergeblichverschütten, oder es nur auf eine geringe Höhe brin- '»Ese,gen, noch andre aber das verlangte ziemlich leisten,
Wenn ein solches Rad im fliessenden Wasser hängt,so kann eö durch den Strom selbst umgetrieben wer-den, und es muß in solcher Absicht am Umfang mitSchaufeln versehen werden: hangt es aber im still- 4 ^stehenden Wasser, so muß es vermittelst einer andern
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