Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
699
Einzelbild herunterladen
 

ÄkM

>h«

iiftz

ÄL

ltAy

!l!'Hust» '

HM ^lm-

!^üsh

I>!^

!^

kB

v;K >

-4!

,!<

Der IX. Abschnitt. 699

eine pufchelkunst. Gewöhnlich steht die Röhre,wenn es eine Puschel- oder Scheibenkunst ist, löth-recht. Man braucht aber auch wohl eine schiefliegendevicreckte Röhre, da dann die Kunstkette mit viereck-ten Brettern versehen ist, die Schaufeln auch Pa-letten heissen, und die Maschine heißt alsdenn vonihnen ein Schaufclwerk. Umständlichere Be-schreibungen mit beygefügten Zeichnungen findet manin EeUPSlds Mieatro mocliinar. liväraul. im i Th.V. u. VI. Cap. 84 u. f. §§. auch in Belidsrs Lrcbi-teöiura lck^ämui. II. Buch IV. Cap. 740 und 748 §.

Bey der Kastenkunst kommt es vornemlich aufeine geschickte Einrichtung der Kunstkette an, die dop-pelt seyn muß, wie es die 147 Figur vorstellt. Da-mit sie die Kasten in der rechten Lage fest genug hal-ten könne; ferner auf eine geschickte Figur der Kästenselbst, damit nicht viel Wasser daraus verschüttetwerde; endlich auch auf eine geschickte Figur derWellen. Man brauchte sonst viereckke, sechseckigte,auch wohl achteckigte, zuleht völlig runde Wellen,damit die Bewegung der Kästen möglichst frey vonstatten gehe, welches bey der an sich einfachen Ein-richtung einer solchen Maschine doch nicht so leicht indie Wege zu richten ist, als es scheinen inögte.r^8 §.

Die Nlenge fVasser zu finden, welche dieangebrachte Rrafc in gegebener Zeit vermit-telst der Rastenkunst auf eine gegebene Hohebringen kann.

An st. Die an der Kunstkette Hangenden Kastenmüssen, so lange sie ledig sind, mit sich selbst imGleichgewicht, diejenigen aber, welche zugleich indie Höhe steigen, müssen voll Wasser seyn, und das

Gewicht