648 Die Maschinenlehre.
104 §.
Die Richtung des Windes ist gewöhnlich entwe-der völlig, oder doch beynahe horizontal: also mußauch die UmlaufSaxe der Windflügel horizontal liegen,um der Bedingung, daß die Richtung des Windesdamit parallel sey, ein Genüge zu leisten. Indessenist es auch nicht ungewöhnlich, daß der Nmlanfsaxeeine gegen den Horizont etwas geneigte sage gegebenwird, so daß der Kopf mit seinem Zapfen an der Seite,wo der Wind herkommt, etwas höher liegt, als der-Hintere Zapfen an der Seite, wo der Wind hinbläset:alsdenn ist zugleich diese Umlarifsaxe gegen die Rich-tung des Windes geneigt, wofern letztere horizontalist. Wenn diese Neigung der Axe gegen die Rich-tung des Windes nur wenige Grade betragt; so laßtsich auch olZie Rechnung schon voraussehen, daß derEffect im ganzen beynahe eben so groß, als in demFall seyn müsse, wenn die Axe mit der Richtung desWindes parallel liegt. Ueberdem wird man seltendurch andre Gründe gcnöthiget, die Lage der Axe ge-gen die Richtung des Windes unter einen Winkel vonbeträchtlicher Grösse zu neigen. Deßwegen soll imfolgenden die Lage der Axe allemahl mir det Richtungdes Windes parallel angenommen werden.
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Die Uinlanfsgcschwindigkeit der Flügel istgegeben, man soll die wahre Geschwindigkeit ^ ^finden, womit jeder gegebene puncr in derEbene des Flügels umläufr.rz; Auf!. Es sey LA die Mittellinie der Wind-big. ruthe, die man als die Axe des Flügels betrachtenkann, und LO die Umlauföaxe; so ist ALO — yo°.
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