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Der VII. Abschnitt. 647
KL eine senkrechte Lage bekommen. Diese Ruthenwerden in Entfernungen von einer bis zwei) Ellen bei»V, X, X, u. s. f. mit Löchern durchbort, und höl-zerne Sprossen X10, Hl, XI-, u. s. f. so lang, alskr Flügel breit seyn soll, hindurch gesteckt, die Spros-sen werden zu beyden Seiten durch die Leisten oderRahmen Xlbl, Ol', wegen mehrerer Festigkeit ver-bunden, und hiernachst entweder mit Schilf ausge-suchten, oder mit dünnen Brettern, den hier soge-nannten Thüreir zugedeckt, die man bey Stürmenhinweg nehmen kann, damit alsdenn der Wind durchdie Flügel hindurch streiche, und der Maschine keinenSchaden zufüge. Wenn alle zu einerlei) Flügel ge-hörige Sprossen in einerley Ebene liegen, so bekommtkr Flügel die Natur einer festen Ebene, die um des-willen gegen die Umlaufs«,re unter einem schiefen Win-kelgeneigt seyn muß, damit der Wind, wenn er inparalleler Richtung mit der Axe der Welle gegen denFlügel stößt, ihn seitwärts drücke, und solchergestaltdm Flügel mit der Welle in Umlauf bringe. Vor-läufig übersehet man leicht, daß der Wind den Flügelnach der Seite hin in Umlauf zu bringen streben müsse,n>s der Flügel mit der Umlauföaxe einen stumpfenWinkel macht: deswegen können nicht zwey einanderentgegen gefetzte Flügel bIXIOl' und an einer-lei» Ruthe U6 in einerlei) Ebene liegen, weil sonst derWind diese Flügel auf entgegengesetzte Art zu drehenstreben würde. Die Absicht ist, daß der Wind allevier Flügel auf einerley Art in Umlauf bringen soll,deßwegen muß bey der Anordnung und Stellung derNgel darauf Rücksicht genommen werden.
Ss 4
104 §.