Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
644
Einzelbild herunterladen
 

644 Die Maschinenlehre.

werden, welches die vortheilhafteste Geschwindigkeit .. ,

der Säge sey, weil bey sehr schneller Bewegung des ,ii^Gatters das heftige Reiben in den Falzen eine zu starke "Erhitzung zuwege bringt. H. Belidor a. a. 0 .706 H. ^!!k>setzt folgende Gränze dieser Geschwindigkeit fest: beyeiner Mühle, wo die Säge um zo Zoll steigt undfällt, müsse sie in einer Minute nicht über 80 mahl "auf und nieder spielen; und das giebt eine Geschwin-digkeit von 80 mahl 60 Zoll in einer Minute, also ^80 Zoll oder 6 4 Fuß in einer Secunde. In denmeisten Fällen dürste also eine Geschwindigkeit vonz bis 6 Fuß genügen. Das Verhältniß « : /Z dienthiernächst das Sternrad mit dein Getriebe richtig'^'anzuordnen. Ist die Kraft V am Umfang eines r^

Rades angebracht, wozu der Halbmesser »- die Um- '"^'"5

___

2 ^ 2?ra

laufszeit S gehört, so hat man Z--,

cs /s

und -. Alsdenn aber ist noch übrig, das " °

t Wsi

Schiebwerk gehörig anzuordnen, wobei) es Hauptfach-lich auf die Frage ankommt, wie weit der WagenA zmit dem Block nach jedem Sägeschnitt vorrückenmüsse. Hat man vermittelst solcher Erfahrungen,^-^wie sie oben im 99 §. angeführt sind, gelernt, wie- ^weit die Säge bey einem bekannten Widerstande einer 7, «Egewissen Holzart jedesmahl einschneiden könne, so ^weiß man auch, wie weit der Wagen nach jedem V

Schnitt vorrücken müsse. Der Bogen, um welchen

die Zähne des Sperr-Rades bey jedem Rückzuge derSäge fortrücken, sey XV, und der dazu gehörigesWeg des Klotzwagens v; ferner sey das Verhält- :Ei«niß der Halbmesser des Sperr-Rades und der dazu

gehört»