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Dev VI. Abschnitt. 629
Mehlbaum ein Loch befindlich seyn muß, wodurchdas gemahlne Getreyde ablaufen kann, ferner die Ein-richtung des Trichters oder Rumpfs, aus welchem dasGetreyde zwischen die Mühlsteine nur nach und nachherabfallcn soll, die fernere Anordnung, um einenlangen nicht sonderlich weiten Beutel, wohinein dasjmnalmte Getreyde aus dem Mchlloch fallt, hin undMer zu schütteln, damit das feine Mehl durchstau-be, die abgesonderte Kleye aber zurück bleibe, undaus dem untersten Ende des Beutels für sich alleinheraus falle, dies alles kann man am besten in jederKornmühle selbst in Augenschein nehmen.
79 §-
Nachdem nun die Art der Kräfte verschieden ist, -ivodurch man der Mühle ihre Bewegung geben will,nachdem leidet auch die übrige Anordnung der Ma-schine ihre Abänderungen. Die i zo Figur stellet *Z2die vornehmsten Theile einer Wassermühle vor, AL viz.ist das grosse Wasserrad, welches unterfchlächtig oder«berschlächtig seyn kann, nachdem es das Gefälle lind!« Wasserzufluß erlaubet. Ferner ist VL die zumWasserrade gehörige Welle, und an derselben befin-det sich das Kammrad welches in den Trillingltcham Mühleisen bO greift, und solchergestalt demlöufer KM seine Umlaufsbewegung giebt. Hat manGefälle und Wafferzufluß genug, so kann ein undeben dasselbe Wasserrad zwey so genannte Mahlgängetreiben. An der Wells des Wasserrades befindet sich«lsdenn statt des Kammrades 6 bl ein Sternrad, wel-ches auf jeder Seite in den Trilling einer besonder»tvagrecht liegenden Welle greift, die ihr eigenesKam mrad hat, da dann jedes dieser Kammräder inRavst. Mach. I. Th. 2. B. O. q den