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6v8 , Die Maschinenlehre.
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«en Mühlsteinen IX und KM gemahlen oder zerrieben,diese Steine haben eine cylindrische Gestalt, und ihreHöhe betragt etwa den vierten oder fünften Theil desDurchmessers ihrer Grundfläche. Beyde werden soauf einander gesetzt, daß ihre geometrischen Axen ineine grade Linie fallen, jedoch müssen sie einandernicht berühren. Der untere IX, welcher der Bo/denstem heißt, liegt fest: der obere KM aber der sogenannte Läufer, steckt auf einer vertical stehendeneise nen Stange 01. als seiner Axe, die das Mühl-eisen heißt, und wird mit derselben vermittelst einesdaran befindlichen Trillings ?<T von der übrigen Ma-schine herum getrieben. Beyde Steine müssen in derMitte durchbort feyn: der untere, weil das Mühlei.sen hindurch gehen, und ohne den untern Stein mitumzutreiben, um seine geometrische Axe frey umlau-fen soll, der obere, um durch die Oefnung das Ge-treyde zwischen beyde Steine zu schütten. Diese Oef-nung in der Mitte des Lausers heißt das LäufcraugeMit der Zwischenweite zwischen dem Läufer und Bo-densteinrichtet man sich darnach ob das Getreyde mehroder weniger fein zerrieben werden soll, und um des-willen wird die Pfanne, worin der untere Zapfen desMühleisens laufen soll, in einem Querholz bO,wie es die i z? Figur vorstellt, oder dem so gcnann-" ten Steg angebracht, welches bey bl nur soweit be-festiget ist, daß es nicht seitwärts weichen, übrigensaber sich um den durchgesteckten Polzen ll drehenkann. Bey 6 läßt sich alsdenn dieses Steg durchuntergeschobene Keile erhöhen und wieder erniedrigen.
Die übrige Einrichtung, welche die Einfassungder Mühlsteine mit der so genannten Zarge oder demLauft betrift, woran seitwärts in dem sogenannten
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