598 Die Maschinenlehre.
gen, dessen Fläche so wie die Tangente in a gegenden Horizont unter dem Winkel geneigt wäre. ^ -
Auf einer horizontalen Ebene können Menschen §und Thiere, ohne eben sehr bald zu ermüden, schnel-ler fortgehen, als wenn sie einen Berg hinan steigen ^7,müssen; und wofern das Steigen nicht äufferst be-schwerlich werden soll, so ist man genothiget, destolangsamer eine schiefe Ebene hinan zu steigen, je grös-ser ihr Winkel mit dem Horizont ist: eine verticalsie-hende Wand kann man gar nicht hinan steigen. Mannehme an, daß sich zwey Personen um einerley verti-cale Höhe a in gleicher Zeit erheben, aber solche schiefe KMEbenen hinan steigen sollen, die mit dem Horizontverschiedene Winkel »), A, machen. Die Länge der ickssieinen Ebene sey /, der andern k>, so ist der Vorauöse- .StsHHung gemäß / X km») — k. X linA ^ n, und /: k. — W klstiiA: kiii»). Beyde Personen haben demnach in glei- Mdtcher Zeit verschiedene Wege zurück zu legen, und es «M;ist k. > /, wenn »/ > A ist. Derjenige, welcher den iMmikürzern Weg vor sich hat, wird wegen der grossem «»ichSchräge desselben mehr Beschwerde haben, so wie GMder andre, der einen langem Weg vor sich hat, schnel-ler gehen, und sich um deswillen mehr als jener an-greifen muß. Diesemnach wächst die Beschwerlich- ch»chkeit des Gehens sowohl, wenn der Neigungswinkelder Ebene etwas groß wird, als auch, wenn er mehrabnimmt, und daraus folgt, daß es einen Neigungs-Winkel geben müsse, wobey die Beschwerlichkeit, in ^Ler geseßten Zeit die Höhe a zu erreichen, am gering- ^sie-- ist. M
Wenn man wüste, wie diese Beschwerlichkeit des z,Gehens von dem Winkel q abhangt, so ließe sich we-
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