5y6 Die Maschinenlehre.
harrungsstand. Denn nähme die Geschwindigkeitdes Umlaufs wieder ab, so würden sich die Zellen ^wieder mehr anfüllen, das Moment der Kraft würde ^.wieder wachsen, und daraus würde eine neue Be. W,schleunigung erfolgen. So erhellet demnach, daß ^aus ähnlichen Gründen, wie beym unterschlächtigenRade der Gang der Maschine zuletzt gleichförmigwerde.
70 §.
Wenn ein grosses vertikales Rad mit einer hori.zontal liegenden Welle, das übrigens, die Schau-feln ausgenommen, mit einem Wasserrade alle Aehn.lichkeithat, so eingerichtet wird, daß Menschen oderThiere auf den äußern oder innern Umfang treten, und ö - ^auf solche Art das Rad in Umlauf bringen können, UjMso heißt es ein vertikales Trer- oder Laufrad. Ichwerde es hier schlechthin ein Laufrad nennen, weilich von demjenigen, die eine schiefe Lage gegen den H!»Horizont haben, unten noch besonders eine kurze Nach- mckricht beyfügen werde. Zeichnungen vom vertikalenLaufrade findet man beym Lcupold ^ieatr. i^lacbin. mW6ener. XVH. Cap. 267 u. f. H. 9z u. f. S. lAeaM W, Mgackln. ^6raul. I. lom. III. Cap. 6z §. ZZ S.auch im H.loni. II. Cap. 18 §. 9 S. Nachdem 2, ^die arbeitenden Menschen oder Thiere entweder auf üW,den innern oder den äußern Umfang treten, und sol-chergestalt das Rad drehen sollen, nachdem muß auchder innere oder äussere Umfang mit Stuffen, und ^ ^wenn es am innern Umfang nur starke Leisten sind, ^versehen werden, damit die Menschen oder Thiere, ^wozu letztere besonders abgerichtet werden müssen, auf ^diesen Stuffen gleichsam als auf einer Treppe hinan ^steigen können.