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Der m. Abschnitt. 55Z
Monisten gewöhnlich den Windkessel nennen.Dies Gefäß wird aus Mecall hinlänglich stark ver-fertiget, und mit dem einen Stiefel des einfachen,oder beyden Stiefeln des doppelten Druckwerks, ver-mittelst der Knierohren so verbunden, wie es die 118Agur vorstellct. Statt des aufrecht stehenden Rohrs,welches oben durch die Mitte des Deckels hindurch ge-het, kann dies CompressionSgefäß ausser den mitVentilen versehenen Oefnungen vor der Verbindungö-röhre mit den Stiefeln noch eine oder zwo einandergezmüberstehende Oefnungen für die Abtheilungsröh-ren haben, die der Gußmündung das Wasser Zufuh-ren. Weil es bey den Feucrfprützen nöthig ist, daßmn die Richtung, nach welcher das Wasser auS-sflnht, nach Gefallen, wie es die jedeSmahligc Noth-wendigkeit erfodert, in der Geschwindigkeit verän-dern könne; so wird anstatt der Aufsatzröhre ein be-wegliches Gußrohr angebracht. Man verfertigetauch Röhren aus starken Sohlleder unter dem Nah-men der ledernen Schlangen, die an der einen Seitemit dem Windkessel, oder statt dessen mit den Stie-feln selbst zusammen hängen, am andern Ende abernii^eincm metallenen Gußrohr verbunden sind, wo-mit der Rohrführer, wenn es nöthig ist, sich auf dasDach eines Hanfes, oder in die innern Zimmer des-selben hineinbegeben kann, um das Wasser überall,wo es nöthig ist, hinzubringen. Die Länge der leder-ne» Schlange richtet sich nach der jedesmahligen Ab-sicht des Gebrauchs, um deswillen werden Stückevon etwa 20 Fuß Länge an beyden Enden mit schick-lichen Schrauben versehen, um sie vermittelst derfel-^öen, wenn es nöthig ist, ohne vielen Zeitverlust an ein-ander zu fügen. Statt eines festen aufrecht stehenden
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