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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
541
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Der H. Abschnitt.

ZZ §.

Unter den Pumpenkünsten ist die Schwengel- 122kunst eine der einfachsten und bekanntesten Arten. luZ.K der Pumpenröhre wird oben bey U ein GestellelL angebracht, welches die Unterlage zu einem ge-brochenen Hebel /ldlll abgiebt, besten Arme gewöhn-lich entweder völlig oder doch beinahe einen rechtenWinkel einschliesten. Am kürzern Arm Lll hangt dieKolbenstange, woran sie bey ll vermittelst eines Rin-ges oder etwas dergleichen so befestiget ist, daß derVinkel sich andern kann, welchen sie mit dem He-belsarm einschließk. Der längere Arm Lt) hangt so-weit herab, daß ein Mensch denselben angreifen, uni»ihn in eine Schwungbewegung nach Art eines Pen-dels setzen kann. Er heißt der Pumpensthwengel,und von ihm hat die Maschine den Nahmen einerSchwengclkiwst. Vollständigere Beschreibungenund Zeichnungen verschiedener Arten von Schwengel-künsten findet man beym Leupold im 'lAemro lAa-cb'mzniin lg^äraul. 1. II. im lll. Cap. io u. f. S.imgleichen beym Belidor in der ^rclutecku-a l^v-öiaul. lll. Buch IV. Cap. 971 u. f. §H. Weil dieStelle k des kurzen Arms, woran die Pumpenstangehangt, ihre Bewegung im Kreisbogen macht, sowird die Stange lll) zwar nicht beständig in einerleyRichtung geschoben, doch ist die Aenderung ihrer Lagewährend eines Kolbenspiels nicht sehr beträchtlich,weil der kurze Arni rucht wie die Kurbel einen ganzenUmlauf macht, sondern nur einen Bogen beschreibt,der selten den sechsten Theil der ganzen Peripherieübertrift.

Gewöhn-