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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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523
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Der I. Abschnitt.

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Maße desselben auf den Umlauf gar nicht wirken ken-ne, und es eben soviel sey, als wenn die ganze Maßedesselben bloß trage nicht schwer wäre. 2.) Es mußansich inProporcion mit den übrigen Theilen der Ma-schine ziemlich schwer se»n, oder eigentlich nur ausziemlich vieler Masse bestehen, damit schon ein be-trächtliches Uebergewicht der Kraft, oder des Wider-standes nöthrg sey, um die Umlaussbewegung dessel-ben mehr zu beschleunigen oder zu verzögern. Ebenum deswillen wird die meiste Masse am Umfang des-sen vcrkhcilt. z.) Die Figur desselben ist ziemlich,«wohl wegen des Widerstandes der Luft nicht ganzgleichgültig, denn es muß der Luft nicht zuviel Flächeentgegen setzen.

Der Erfolg ist dieser. Beym verminderten Wi-derstande kann die Kraft, welche die Maschine treibt,die Maschine nicht beschleunigen, ohne zugleich dasSchwungrad in schnellem Umlauf zu bringerz. Hiezuaber gehört etwas Zeit, und bevor noch soviele Zeitverflossen ist, .als zur beträchtlichen Beschleunigungdes Schwungrades nöthig wäre, nimmt der Wider-stand der Maschine wieder zu: mithin bleibt der Um-lauf des Schwungrades und mir demselben der Um-lauf aller übrigen Theile der Maschine beynahe ebenso schnell, als in dem Fall, da der Widerstand, odersein statisches Moment am grösien war.

In andern Fallen, wenn man mit Fleiß breiteSchwungflügel wählt, welchen die Luft desto mehrwiderstehet, je grösser ihre Flache, und je schnellerihr Umlauf ist, will man haben, daß die Geschwin-digkeit, womit die Theile einer Maschine umlaufen,nicht über eine gewisse Granze wachsen soll, wennsonst vermöge der Natur der angebrachten Kraft die

Beschleu-