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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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524 Die Maschinenlehre.

Beschleunigung beständig zunehmen würde. Das ist E"der Fall, wenn die Maschine durch Gewichte bewegt ^wird, wie die Schlagwerke an grossen Thurmuhren,auch die Bratenwender in der Küche. Mit der wach-senden Schnelligkeit, nimmt der Widerstand der Luft ^gegen die Schwungflügel immer mehr zu, und eskommt bald dahin, daß dieser Widerstand der Luftsich mit dem Zuge des an der Hauptwelle HangendenGewichts ins Gleichgewicht sehet. Eben darum mußnun alle Beschleunigung der Maschine aufhören, siemuß vielmehr von nun an ihren Umlauf mit unvec- uchk»,anderter Geschwindigkeit fortsehen, und das ist es,waö man haben wollte. ' int >

Der II. Abschnitt.

Anwendung dieser Lehren bey Anordnungder Pumpenknnste.

25 §-

§)I^enn die Kolben zweyer Saugwerke, die übri-gens gleiche Abmessungen haben, so mit ein-ander vermittelst einer mechanischen Einrichtung ver-bunden sind, daß sie wechselsweise steigen und sinken,also der eine binnen der Zeit niedergeht, darin derandre das Wasser herauf saugt, so heißt das ein dop-peltes Sangwerk. Es können eben so mehr alsein Paar Saugwerke unter einander verbunden undalles so angeordnet werden, daß die halbe Anzahl derKolben das Wasser während des Rückzuges der an-dern Hälfte heraufsauget: alödeun kann überhaupt

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