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Die Maschinenlehre.
schneller werden, als sie einen Stampfer weniger wiezuvor zu heben hat. Die hin und her schiebende Be-wegung der Pumpenstangen bringt man unter andernArten durch Kurbeln zuwege, welche bey jedem Um-lauf die Stange einmahl hin und her schieben. Wennnun gleich der Widerstand des Kolbens einerley bleibt,so ist doch das statische Moment desselben veränderlich,weil die Pumpenstange dem Mittelpunct der Bewe-gung der Kurbel bald naher kommt, bald weiter da-von wegrückt, da dann im ersten Fall das Vbomentdes Widerstandes abnimmt, und im zweyten Fallwieder zunimmt. Durch eine geschickte Verbindungmehrerer Kurbeln, wenn es die Beschaffenheit derMaschine verstattet, kann zwar diesem Mangel zumLheil jedoch nicht gänzlich abgeholfen werden. Umalso auf andre 'Art den Gang der Maschine in Gleich-förmigkeit zu erhalten, ist man auf den'Gebrauch desSchwungrades verfallen.
An der Axe eines sonst zur Maschine mit gehöri-gen Rades, oder eines Trillings der Maschine, wirdein Rad angebracht, das sonst mit der übrigen Ma-schine nicht in Verbindung ist, und die Absicht ist nurdiese, daß dies so genannte Schwungrad seine ein-mahl erlangte Umlaufsgeschwindigkeit nicht leicht an-dern soll, wenn gleich sonst wegen verminderten odervermehrten Moment des Widerstandes die Bewegungder ganzen Maschine, und mit derselben zugleich derUmlauf der Welle oder der Axe mit dem Schwung-rade schneller oder langsamer werden müste.
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Die Haupteigenschaften dieses Schwungradessind folgende. I.) Sein Schwerpunct muß genauin der Umlaussaxe liegen, damit das Gewicht der
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