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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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499
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Der I. Abschnitt.

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Secunden 15 Fuß, oder alle Secunden 10 Fuß höherbrächte.

6 §.

Bey allen 2 lrten von Winden, bey Göpeln undTreibmaschineu in Bergwerken, bestehet der Effectwirklich darin, daß Lasten wirklich in die Höhe gezo-gen werden. Man hat Winden, welche die Einrich-tung haben, daß um eine Welle zwey verschiedeneSeile auf entgegengesetzte Art gewunden sind, so daßsich das eine Seil wahrend der Zeit abwickelt, wennsich das andre aufwickelt. Hangt alsdenn an jedemSeil ein Korb, ein Kasten, oder sonst ein Behaltnißherab, davon das eine unten wahrend der Zeit bela-stet wird, worin das andre sich entweder selbst vermit-telst einer mechanischen Einrichtung, oder durch Men-schenhülfe, oben ausleert; so sinkt das ledige Behält-niß in der Zeit herab, worin das belastete hinauf steigt,und es ist allcmahl ein belastetes und ein lediges Be-unterwegeö. Eine Maschine dieser Art wirktzwar nicht völlig ununterbrochen, weil etwas Zeit er-fvdert wird, das untere Behaltniß zu belasten, undzugleich das obere auszuleeren: man kann indessendiese Zeit entweder gänzlich abrechnen, oder sie zu der-jenigen Zeitzurechnen, welche die Last jedesmahl uw-terweges zubringt, mithin in allen Fallen die Sacheso betrachten, als wenn die Maschine ununterbrochenwirkte. Bey Wasserkünsten laßt sich die Einrichtungmachen, daß Eimer oder Schöpfkasten sich unken selbststillen, und oben von selbst ausleeren, so daß damiteben keine Zeit verkehren geht, wenn alles recht ge-macht ist, wiewohl alle dergleichen Arten der Künstedm unten weiter zu beschreibenden Pumpenkünstennachstehen. Eine Kunst, die eine Anzahl Pumpen

Ii 2 Paar-