ZOO Die Maschinenlehre.
Paarweise treibt, wirkt ebenfalls in so fern ununter-brochen, in wiefern die halbe Anzahl der Pumpenallemahl in der Zeit schöpft, worin die andre halb«Anzahl des Wassers in die Höhe treibt.
Die Beurtheilung des Effects einer solchen M.schine, die ihre Wirkling ununterbrochen fortsctzt,kommt demnach nur darauf an, daß man wissen muß,wie groß die Last sey, die sie in einer gewissen Zeit,etwa in einer Stunde, einer Minute, einer Secunde,auf die verlangte Höhe bringt: man weiß alsdenn zu.gleich, daß in halb sovieler Zeit halb soviel, in dop-pelter Zeit doppelt soviel Last auf dieselbe Höhe ge-bracht wird. Es ist dabey gleichgültig, ob die Grösseder Last nach ihrem Gewicht, oder nach ihrer Menzeim cubischen Maaß geschäht wird. Andern Maschi-nen, die nicht so wie Pumpenkünste ununterbrocheneinen Theil der Last oben in der höchsten Stelle desWeges, um welchen die Last steigt, gleichsam ablie.fern, ist diese Vorstellung nicht so angemessen. Weiljedoch allemahl der Beharrungöstand der Maschinevorausgeseht wird, so steigt die Last gleichförmig, sielegt in halber Zeit den. halben Weg, in doppelter Zeitden doppelten Weg zurück. Weiß man, daß einePumpenkunst alle Secunden z Pfund Wasser io-,Fuß hoch treibt, so bringt sie alle Stunden zSoomalg Pfund, oder lOgvo Psiind Wasser eben so hoch.Wenn dagegen der Bergwerks-Göpel jedeömahl in5 Minuten eine Tonne Erz 600 Pfund schwer, 500Fuß hoch von unten hinauf zieht, so machen die ;Minuten Zoo Secunden aus; und wenn man dieLast von 6c>o Pfunden auf zoo Secunden vertheilte,so hieffe das: alle Secunden langen oben 2 PfundErz an. Allein das erfolgt nicht, 5 Minuten vee-^ gehen,
Di
K
k.»
s v
!«U
W
>Dtz
Vw
G»
iii»^