498 Die Maschinenlehre.
, Geschwindigkeit umlauft, und einerlei) überall gleich-förmig vertheilte Menge Körner darunter liegt, we-nigstens beynahe von einerlei) Grösse.
Man stelle sich den Läufer wie eine für sich nichtschwere sondern bloß trage und übrigens völlig freyumlaufende Welle, wie die lothrecht stehende Welleeiner Winde oder eines Göpels vor, um welche einSeil gewunden und über eine seitwärts befindlicheRolle geführt ist, so daß an diesem Seil ein Gewichtherab hängen kann. Wird nun der Stein durch dieMaschine so in Umlauf gesehet, daß sich das Seilauf denselben hinauf wickeln muß; so wird das da.von herabhangende Gewicht heraufgezogen, es wider-stehet dem Umlauf des Steins aus ähnliche Art, wievorher die unter ihm liegenden Getreyde-Körner, undes muß möglich seyn, ein Gewicht anzugeben, daßbey dieser Anordnung dem Umlauf des Steins ebenso widerstehen würde, wie die darunter liegenden Ge-treyde - Körner demselben widerstehen. Demnachkann man sich in diesem und andern ähnlichen Fällenden Effect der Maschine allemal)! so vorstcl-len, als wenn sie in gewisser Zeit eine gewißLast auf eine gegebene Höhe herauf brachte.Hätte z. E. der Stein im Umfang i z Fuß, und liefederselbe in 14 Secunden einmahl um: wäre fernerder Widerstand der Getreyde-Körner so groß, alswenn auf die vorhin beschriebene Art ein Gewicht vonIvo Pfunden am Umfang des Steins angebrachtwäre, das seinen Umlauf zu hindern strebte: so würdedie Mühle eben das ben Zermalmung der Körnerausrichten, was sie auörichtete, wenn sie ein Gewichtvon 100 Pfunden herauszöge, und selbiges alle i?
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