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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
495
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^ Der l. Abschnitt. 495

mit der Last im Gleichgewicht sind, das Wasserrad,§ ^vnd mit demselben die ganze Maschine in Bewegung'.'"Tseßen. Aber auch eben dies wird den Erfolg haben,daß die Stärke des Wasserdrucks gegen die nun schonumlaufenden Schaufeln kleiner als izo Pfund wird,auch so lange abnimmt, als die Geschwindigkeit derW s»L umlaufenden Schaufeln zunimmk. Wenn endlich dieE Schaufeln eine solche Geschwindigkeit erlangt haben,cii>L> M§bey die Stärke des Wasserstoffes mir noch ioach'eii- Pfund beträgt, so kann die Geschwindigkeit derrulM Schaufeln nicht mehr zunehmen, weil diese rocrblaiU Pfund mit der Last im beständigen Gleichgewicht blei-iM« bm. Die nun schon in Bewegung gesetzten Theilei chich der Maschine bleiben vermöge ihrer Trägheit vonMK selbst in diesem Zustande der Bewegung, und ansich wäre keine Kraft nöthig, sie darin zu erhalten:jliiiimi! nur wegen der unvermeidlichen Friction würde dieseAi M Bewegung bald wieder langsamer werden, und dieganze Maschine zum Stillstand kommen, wenn dieX. Kraft zu wirkeffaufhörte, wiesogleich erfolgt, wennrimö durch Schliessung des Schutzbretts der Wasserzuflußgehemmet wird. So lange aber der Wwlerzuflußunverändert bleibt, kann solches nicht erfolgen. Dennsobald man annimmt, die Bewegung fange wiederan, langsamer zu werden, sobald ist auch der noch-wendige Erfolg dieser, daß die Stärke des Wasscr«stosseö gegen die nun wieder'langsamer umlaufendenSchaufeln aufs neue zunimmt: demnach überwiegtdie Kraft auch wiederum die Last, und beschleunigetlim deßwillen die Bewegung des Rades. Mithindie Geschwindigkeit der Bewegung des RadeSnicht abnebmen, ohne daß die zugleich wieder zuneh-wende Kraft sie nicht aufs neue beschleunigte, das