Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
494
Einzelbild herunterladen
 

494 Die Maschinenlehre.

kein Widerstand da wäre, der den Umlauf zu hindernstrebte. Ist das Rad mit den übrigen Theilen derMaschine in Verbindung, und hat Überbein die M.schnne eine Last zu heben, oder doch sonst einen Wider-stand zu überwinden; so können die SchaufelnRades nie in eine Bewegung kommen, die eben sschnell, als die Bewegung des dagegen strömende»Wassers ist; vielmehr wird der Erfolg, rvelchen dirWirkung des Wasserstoffes gegen die Schaufeln nachsich ziehet, dieser stnn. Man setze die Starke derersten Stoffes gegen die unterste noch ruhende Schau-fel, (oder wenn ihrer mehrere zugleich den Wasserstvßauffangen, gegen alle zusammen) sogleich nach Er-ösnung des Schutzbrettes, sey so groß, als der Druckeines Gewichts von i;o Pfunden, und die Maschimkönne nicht in Bewegung kommen, ohne eine Last zuheben, oder sonst einen Widerstand zu überwinden,der mit jenem Druck von 150 Pfunden grade imGleichgewicht ist: so ist begreiflich, daß die Maschinegar nicht in Bewegung kommen werde. Das Was-ser wird, weil alle, mithin auch die untern Schau-feln in Ruhe bleiben, nun beständig mit einer Gawalkvon 1 ;o Pfunden gegen die untere Schaufel drücken,die Starke dieses Drucks wird sich nicht andern, eineBewegung wird aber nicht erfolgen, weil die Kraftdes Wasserstoffes kein Uebergewichk über die zu heben-de Last hat. Wofern im Gcgentheii die zu hebendeLast, oder was auch sonst für ein Widerstand der Be-wegung vorhanden sevn mag, nur sv groß ist, daßdiese Last mit einem Druck von rao Pfunden gegendie Schaufel des Wasserrades schon im Gleichgewichtwäre, so wird der Ueberschuß von ;o Pfund derKraft des Wasserstoffes über die iso Pfund, welche

M-

lid«^

Mid

K d

in §!>

M

sM

«zs

D)!

M;

krötz

A«

RM>!

«tz

ctch