488 Die Hydraulik.
zu tragen, womit man zu desto mehrerer Sicher-heit wohl die dritte Stütze verbindet, die jedoch alsRöhre nicht weiter nöthig ist.
Wasser, das in die obere Schüssel gegossen wichlauft durch die Oefnung 0 die Röhre 6bl herab, undsteigt in dem untern Gefäß LI) nach und nach höher;hiedurch drückt es die in dem Raum Lk(ch darüberbefindliche Luft zusammen, wovon also ein Theil durchdie Oefnung I in der Röhre lli hinauf steigt, und dieim Heronsball befindliche Luft im Raum ^K80 eben-falls verdichtet. Die so verdichtete Lust treibt hier-nächst das Wasser in die Röhre Lk hinein, wodurches wie sonst durch die Röhre im Heronsball ausspritzt.
6; H.
Die Oefnung durch welche das Was-ser aus dem Heronsball oder Heronsbrumienaussprim, ist m Vergleichung mir den Oucr-schnirren des Gcfasscs, worin die Spnngröhresteckt, sebr klein, und die Federkraft der ein»gescvlosscnen Luft ist gegeben: man soll dieGeschwindigkeit des ausspritzcnden Wassersfinden.
Aust. Wenn ^ die Höhe einer Wassersäule be-zeichnet, die mit der natürlichen Federkraft der Luftim Gleichgewicht ist; so sey r« . ä die Höhe für dieFederkraft der im Heronsball oder Heronsbrunneneingeschlosscnen Luft, und m > i. Dies vorausgesetzt,leidet die Wasserfläche !<8 einen Druck — K8 .und ein Theil dieses Drucks — K8 . ist mit demDruck der natürlichen äußern Luft gegen die OefnungL, oder die höchste Fläche des in der Röhre kW hin-eintretenden Wassers im Gleichgewicht. Demnachleidet K8 einen Druck — K8 . (s, — i)L, dem kein
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