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Der VI. Abschnitt.
64 §.
Der Heronsbrunn ist eine andre sinnreiche Er-findung eben dieses ^,ero: er bestehet aus dreyen über,einander gestellten, und mit Röhren so unter einan-der verbundenen Gefasten, daß das aus dem oberstenins unterste hinabfallende Wasser die im leßtern und zu-gleich in dem Mittlern etwa zur Halste mit Wasser gefüll-ten Gefäß befindliche Luft verdichtet, und solchergestaltdas darin befindliche Wasser zum Springen nöthiget.Das mittlere Gefäß ist mit dem festen Deckel Ogeschlossen, durch dessen Mitte die Springr hre Obbis nahe auf dem Boden steckt. Es ist an sich mitdem Heronsball einerlei), über dem festen Deckel ^0aber ist unmittelbar das oberste Gewicht ) VV in Ge-stalt einer Schüssel angebracht, die eben nicht tiefseyn darf, weil es genüget, wenn sie einen oder einigeZoll hohes Wasser fasset. Die Schüssel hat im Bo-den, welches zugleich der Deckel des Gefäßes äll ist,den 6 eine Oefnung, und von derselben geht die ver-ticalstehende Röhre 6bl auch durch den Boden desHeronsballs /V b hinunter bis in das dritte unterste Ge-fäß Ol) durch den festen Deckel desselben hindurch,und diese Röhre endiget sich unten bei) ! l nahe überdem Boden des Gefäßes 01). Im Deckel diesesuntersten Gelasses ist bey l eine Oefnung und von der-selben steigt eine andre Röhre Ik durch den Bodendes Heronsballes hinauf bis !< nahe beym Deckel des-selben. Gefäße und Röhren müssen an sich rechtdichte auch die Stellen, wo die Röhren durch Bodenund Deckel der Gefäße hindurch geführt sind, gegenden Zugang der Luft wohl verwahrt seyn. Die Röh-ren selbst dienen zugleich als Stützen, den Herons-ball ssü mit seiner Schüssel in der nöthigen Höhe über
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