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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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486
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486 Die Hydraulik.

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5.

nen Gefäß in die freye Lust springen muß. Das Ge.faß ?ekLl) fey mit einein Deckel tVk) fest und völligLuftdicht verschlossen, im Deckel fey die Röhre kkbefestiget, die unten bey bl nicht völlig bis auf de»Boden KL reicht, damit das im Gefäß befindlicheWasser in die bey kl befindliche Oefnung hinein tre-ten könne. Wenn dies Gefäß ohngefehr halb oderetwas mehr als halb voll bis an 6Il mit Wasser ge-füllt, und dabey nur von massiger Grösse ist; so kannschon dadurch, daß man durch die Oefnuug k mitdem Munde etwas Luft hinein blaset, die über 6Ustehende eingeschloffsne Luft etwas mehr als die aussenbefindliche natürliche Luft verdichtet werden.: und derErfolg ist, daß das Wasser ausspritzt, sobald mmmit dem Hineinblasen aufhört.

Dieser Effect läßt sich sehr ansehnlich verstärken,wenn das Gefäß feste genug, und alles so eingerich-tet ist, daß mau das Ende k der Röhre an der Lust-pumpe gehörig anschraubsn, und vermittelst derselbe»die eingeschlossene Luft verdichten kann. Eben dieRöhre klk wird alsdenn nicht weit unter k mit eurem,Hahnen versehen, um die Oefnuug k beym Verdich-ten nach Erfodern zu öfnen und wieder zu schließen,auch eben die Oefnung, nachdem das Gefäß schonvon der Luftpumpe weggenommen worden, so langeman es nöthig findet, verschlossen zu halten.

Auch ohne weitere Verdichtung wird die Feder-kraft der eingeschlossenen Luft durch die Erhitzung ver-stärkt, wenn man das Gefäß auf einen heissen Ofenoder aufglühende Kohlen setzt. Es heißt gewöhnlichein Hersnsftall, weil IWro in feilten Lpirituniibuses so beschrieben hat.

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