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Die Hydraulik.
türlicher Dichtigkeit angefüllet ist. Wenn aber derKolben bis zu seiner höchsten Stelle auch nur um zbis z Fuß hinauf steigt; so breitet sich diese einge-schlossene Lust in den ganzen Raum aus, der nunzwischen dem Kolben und dem Boden des Stiefelsleer wird. Hiedurch wird ihre Federkraft vermin,dert, die Federkraft der in der Saugröhre befindlichenLuft ist stärker, also stößt sie das Stieselventil K8auf, und ein Theil von ihr tritt in den Stiesel hin-ein. Hiedurch wird zugleich die Federkraft der in derSaugröhre zurück bleibenden Luft vermindert, so daßsie mit der Federkraft der äußern Luft nicht mehr imGleichgewicht bleibt. Der Erfolg davon ist dieser,baß die äussere Lust in die Saugröhre soviel Wasserhineintreibt, bis das Gewicht der hineingetretenenWassersäule mit dem Druck der eingeschlossenen Luftzusammen dem Druck der Atmosphäre gleich ist.Wenn hiernächst der Kolben von seiner höchsten biszur niedrigsten Stelle zurück geflossen wird, so drückter die unter ihm und über dem Stieselventil befindli-che Luft zusammen; wegen ihrer dadurch vermehrtenFederkraft drückt diese nun das Stiefelventil zu, stößtdas Kolbenventil offen, und tritt durch dasselbe überden Kolben hinauf, einen kleinen Theil ausgenom-men , der wie anfangs unter dem Kolben im Stiefelzurück bleibt. Beym zweyken Kolbenhub erfolgt ebendas mit einem geringen Unterscheid, was beym erstenHub erfolgte; ein Theil der in der Saugröhre nochzurückgebliebenen Luft tritt in den Stiefel, die At-mosphäre preßt etwas mehr Wasser in die Saugröhrehinein, und beym Rückzuge des Kolbens geht die inden Stiesel hinein getretene Luft durchs Kolbenvcntilgröstentheils bis auf etwas weniges wieder heraus in
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