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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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462
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46:

Die Hydraulik.

44 §.

Wenn der Stempel auch in seinem höchsten Stan.de noch unter der äußern Wasserfläche bliebe, so wür-de die Pumpe auch im Luftleeren Raum ihren Effecthaben. Stiege der Stempel im Luftleeren Raumhöher als dis äussere Wasserfläche, behielte aber seinenniedrigsten Stand unter derselben; so würde zwarnoch bey jedem Zuge etwas Wasser in die Rohre hin-cintreten, aber so hoch als die äussere Wasserflächesteht, und unter dem Srcmpel in seinem höchstenStande würde ein leerer Raum bleiben. ' Es würdealso beym Rückzüge nicht soviel Wasser als in demvorigenFall bei) gleicher Höhe desKolbcnzuges durchsVentil über demselben hinauftreten, mithin der Pum-pe Effect geringer ausfallen. Ist dagegen alles dersreyen Luft auSgeseht, so ist nicht einmahl nöthig, daßbey den ersten Zügen der Stempel im niedrigstenStande bis zur äußern Wasserfläche herabsinke: dasabwechselnde Steigen und Sinken des Stempels beyden ersten Zügen und Rückzügen hat einen zwiefachenErfolg: die unter dem Kolben noch beffndliche Lusttritt nach und nach durch das Kolbenventil aus derPumpenröhre heraus, indem zugleich das Wasserdurch den Druck der äußern Luft bey jedem Zuge höhergetrieben wird, bis es endlich selbst den Kolben er-reicht, und bey den folgenden Zügen auf die schon be-schriebene Art weiter gehoben wird. Pumpen dieserArt heissen Saugwerke, weil man sich das, wasdie äussere Luft eigentlich wirkt, gewöhnlich als einSaugen vorstellet.

Ein solches Saugwerk kann aus zwoen Röhren.gll und Oll zusammen gesetzt werden, wovon dieobere iäL etwas »veiterrst, als die untere 0!ck: als-

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