Der IV. Abschnitt. 461
schert, und mit einer Klappe IV versehen ist, welcheL ^ ^e Luft, oder vielleicht eine schon drüber stehende Wasser-sänke, so lange der Kolben stieg,zudrückte; so weicht diesesl Klappe, wenn der Kolben zurückgetrieben und da-durch das Wasser zusammen gepresset wird, demWassser aus, welches sich nach allen Seiten auSzubreiten^ strebt, und das Wasser tritt durch die Oefnung imWitz Kolben über demselben hinauf. Beym neuen steigen-den Kolbenzuge fällt die Klappe im Kolben zu,die untere Klappe K8 öfnet sich, und es tritt sovielWasser als das vorigemahl in die Pumpenröhre hin-Ein, wofern man den Stempel wieder eben so hochund das solchergestalt hineingetrerene WasserÄfa: heym Zurückstossen des Stempels abermahl ge-
M «öthiget, durch die Klappe IV über dem Kolben hin-'""l" anfzutreten. Werden solchergestalt die Züge undRückzüge des Stempels mehrmals wiederholt; str« nimmt die Höhe der über dem Kolben befindlichenßM Wassersäule immer mehr zu, bis endlich das Wasser:i, die Oefnung kl erreicht, und durch eine daselbst ange-MK brachte Röhre oder Rinne abläuft, oder oben bey^DsirN überläuft. Dies AuSstiessen des Wassers daurek hier-M ^ nächst so lange fort, als die Bewegung deö Stempels>, IM fortgeseht wird. Wenn überdem Ventile und Kolbengut schließen, so bleibt die Wassersäule Lkl auch wenndie Bewegung des Stempels nachläßt, über demselbenWss stehen, und die unter ihm in der Pumpe befindliche^ Kss Wassersäule wird entweder durch die Klappe K8, wofernM sie im Boden, wie in der 11 o Fig. befindlich ist, oderunterder Klappe K8 in der bald weiter zu beschreibenden^ so genannten Gairgrobre 6ll durch den äußern Druck
^ der Atmosphäre zurück gehalten, da dann von selbstklar ist, daß Obl weniger als za Fuß hoch seyn müsse.
44 §.