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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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Die Hydraulik.

Der III. Abschnitt.

Regeln zur Berechnung des Wasserstoffesgegen feste Flächen.

34 §.

AOenn das fliessende Wasser gegen eine unbewegli-che Fläche strömt, so entsteht daher ein Druckgegen die Flache, und diesen Druck kann man fühlen,wenn man die flache Hand in ein fortfliessendes Was.ser dem Strom entgegen hält. Noch stärker fühltman diesen Wasserdruck, wenn man eine etwas breiteFläche, etwa ein Stück von einem dünnen leichtenBrett so hält, daß das Wasser grade dagegen strömt:je grösser diese Fläche ist, und je schneller das Was-ser fliestet, desto stärker ist der Druck, welchen dieFlache leidet. Er ist für unsre Empfindung ebendas, was wir fühlen, wenn wir ein Gewicht, etwaeinem Stein, ein Stück Bley, auf der Hand tragen.Wie nun sonst gewöhnlich die Stärke eines Drucksdurch ein Gewicht ausgedrückt wird, das eine Unter-stühung, die herab zu fallen hindert, eben so starkpreßt ; so läßt sich auch die Stärke desjenigen Drucks,womit fließendes Wasser gegen eine demselben entge-genstehende Fläche preßt, auf ähnliche Art durch eineben so grosses Gewicht angeben.

Z5 §-

Es sey also 48 eine im fliessenden Wasser befind-liche ebene Flache, rind zwar in der Lage, daß dieRichmngslinie L4, 60,, der mit paralleler Be-wegung