Der H. Abschnitt. 447
^ kleiner Theil von ihr über dem Wasser hervorrage,'E ^ damit auch ein massiger Wind ihre Bewegung nichtsonderlich störe, wenn er anders nicht so stark ist, daßAoitz er Wellen erreget. Diese Kugel wird der Strom mit^ ^ sich fortführen, und wenn man hiernachst nach einerguten Uhr bemerkt, wie groß der Weg sey, den sie" >»>>'!- jn einer gewissen Zeit zurück legt, so findet man dar-Wtz aus die Geschwindigkeit der Kugel. (2 §. Rech.)
Diese aufs Wasser gelegte Kugel fangt ihre Bewe-ik, 8i-. gung von der Ruhe an, und wird von den anstossen-den Wassertheilchen nach und nach so lange beschleu-Ilwic nigek, biß sie eben so schnell auörveichk, als ihr diei M Wassertheilchen Nachfolgen, oder biß ihre Geschwin-digkeit mit der Geschwindigkeit des fortsiiessendenWassers einerley ist. Fangt man also mit der kurzch, Ä vorhin beschriebenen Beobachtung des von der Kugelin bekannter Zeit zurück gelegten Weges alsdenn aller-erst an, wenn man urtheilen kann, daß die BewegungL der Kugel nicht mehr beschleuniget wird, so hat manw i- mit der gefundenen Geschwindigkeit der Kugel zugleichxibö die Geschwindigkeit des Flusses an dieser Stelle, wie-wohl doch nur nahe an der obern Wasserfläche gesun-den. Eine andre Methode, die Geschwindigkeitauch in grösserer Tiefe zu finden, soll weiter untenWidj folgen.