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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
437
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Der II. Abschnitt. 4Z7

Parabel, k ihr Scheitel, und K8 ihre Zwergaxe ist,

^ O6 . 8 k sey. Seht man also die Breite derk tztz Oefnung ü, so ist die in einer Secunde durchfliestindizs^ sende Wassermenge ^ . a . S. r, für jede andrekr^ gegebene Zeit t aber ^ . a . S . c. t. Weil fernerc 2 /Fa ist, so hat man auch eben die Wasser-

>NM menge-. t.a/'Fa.

^ E», k 2 Z §.

Änint

Je grösser die Breite L der Oesnung angenom- ioixx ^ men wird, desto mehr muß der Erfolg von dem, was DZ.^ diese Rechming giebt, verschieden seyn: denn beywachsender Breite wachst die durchfliessende Wasser-rnenge in eben dem Verhältnrß, die Schnelligkeitbleibt in grösser» Tiefen grösser, als in kleinern Tie-7 ' fen, also kann die obere Fläche I)k sich nicht wag-recht erhalten, sie muß vielmehr gegen dieOefnungö" Huken. Wenn man sich vorstellt, die ganze vor-'Mk ^ Flache 80 werde weggenommen, so daß ä86^' E wäre; so würde die herausstürzende Wassermenge viel»u groß seyn, daß nicht die obere Wasserfläche OK,

^ an KL sehr merklich sinken müste. Dies sinken würde' sich sehr weit längst des Canals nach KO hinauf er-strecken, und wenigstens ein grosser Theil der FlächeVk nun die geneigte kage OK annehmen. In die-stm Zustaiide kann in jeder gegebene!» Tiefe bey k, (Z,

^ 8 die Geschwindigkeit des Wassers wenigstens nichtaM grösser seyn, als in dem Fall, wenn es durch eineE sehr schmale Oesnung flösse: ob sie aber nicht kleinerFM ausfallen müste? und wie groß sie nun in jeder Tiefech «i- sey? diese Fragen sind nicht so ganz leicht beantwortet.

Das zunächst an der obern Fläche lvk. fliessende Was-str läuft wie auf einer schiefen Ebene herab, und das

Ee z ist