4z6 Die Hydraulik.
mit Wasser gefüllt. Wenn nun in der SeitenflächeLL bey 6 eine kleine Oefnung gemacht wird, wodurchdas Wasser in horizontaler Richtung KL auSsprüßt,so ist KL die Höhe, welche der Geschwindigkeit derauölaufenden Wassers zugehört. In der Verticalli-nie KL sey eben die Seitenfläche mit noch mehrernkleinen Löchern bey ()., L, durchbort, und man nehmedie Lange ä.k des Parallelepipedi so groß an, daßdie höchste Flache des Wassers VL sich nicht merklichsenken kann, wenn gleich durch diese kleinen Oefnun-gen etwas Wasser auslauft, so sind HL, ?L, die denGeschwindigkeiten des durch H., k, laufenden Was-sers zugehörigen Höhen. Ware KL ein sehr schma-ler lothrechter.Einschnitt in der Seitenfläche KL, sowürden durch denselben unzählig viele zarte Wasser-strahlen aussprützen, die eine zusammenhängende sehrdünne Wasserschichte auömachten, und die Geschwin-digkeit des durch jede Stelle wie k, H,, k, laufendenWassers würde der Höhe KL, HL, KL, zugehören.Wenn also LVl, Hbi, KL, diese Geschwindigkeitensind, und Lk — ^r, k^l — r/, Lk a, KL — rgesetzt wird; so hat man L? : LK — : LL^,
also «: a : c^, und r/2 — — Ferner ist c*
4Aa, also r/^ — Eine Linie also, die durchalle Puncte gehet, ist eine Parabel, ihr Para-meter — 4F, und die in jeder Secunde auslaufendeWassermenge wäre ein Prismenähnlicher Wasserkör.per; die eine Grundfläche wäre das vermischtlinichteDreyeck LkMlVl, und die Höhe so groß, als dieBreite der Oefnung KL.
Die höhere Geometrie lehrt, daß die Fläche desvermischtlinichten Dreyecks LKL, wenn LIvIL die
Parabel
W
f«,L
»K«
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sL