Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
435
Einzelbild herunterladen
 

Der II. Abschnitt. 4ZZ

so behalt die Oberfläche des Wassers beständig einer«ley Figur, und kann sich an keiner Stelle weder mehrvon dem Grunde des Canals erheben, noch tiefer sen-o-,,, ken, wie zuvor. Diesen Zustand des Flusses nenntE man seinen Beharrun gestand. Es ist übrigensauch umgek.ehrt wahr, wenn die Oberfläche des Fkus.ses beständig einerlei) Figur behalt, und sich an kei-, nem Orte weder mehr hebt, noch senkt als vorher,so folgt, daß der Fluß im Beharrungsstande sey.

lm U, 2 z §.

lchch ^ einem Canal MLO der die Gestalt eines roiE ^ rechtwinklichten Parallelepipedi hat, wenn seineIE, ? Grundfläche horizontal liegt, könnte wohl schwereschMl Wasser so von ^ nach ll fliesten, daß alle Elemente^ desselben ihre Bewegung mit gleicher Geschwindigkeit^ ^ in horizontaler Richtung fortsetzten, nur müste auf derl einen Seite /Vb) beständig soviel Wasser in eben derWO" Richtung mit eben der Geschwindigkeit eintreten, um", hi* den Canal voll zu erhalten. Die Gewichte aller Ele-iiltz m mente des Wassers würden in verticaler Richtung vondem wagrechten Boden unterstützt seyn, und die wag-> «ss rechten Seikenpressungen nrüsten einander alle aufhe,ben, weil bey gleichförmiger Bewegung keine Kraft«E' nöthig wäre, um die Elemente des Wassers in derHNp' Richtung ihrer Bewegung zu beschleunigen: dieserÄl,/ Zustand der Bewegung würde schön wegen der Träg-tzin""!'' heit unverändert bleiben.

24 §.

jsssK Man nehme an, das Parallelepipedum ,21

sty an allen vier Seiten, also auch bey /M und LL x;«rlssir!» ^schlossen, nur sey es oben offen, und bis an VL

Ee 2 mit