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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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413
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Der I. Abschnitt. 41z

Wenn nun ferner in eben der Zeit t die WasserschichteVr/8 in den Raum sinkt; so wird erfordert, daßdie Schichte R.--/8 ^ sey, weil eben soviel

Wasser von K8 bis rv Nachfolgen muß, als in derZeit / von 1^1 Iss nach r»?r sinkt. Wegen der sehr klei-nen Dicke der Schichten können sie als grade Prismenoder Cylinder angesehen werden, mithin wird erfo-dert, daß K8. h/ . I'/, sey, also h/: ?/,

I«1Iss: R.8. Aber die in gleichen Zeiten durchlaufe-nen Wege I./, ?/?, verhalten sich wie die Geschwin-digkeiten der Wassertheilchen (2 §. Mech.) währendder sehr kleinen Zeit /, mithin verhalten sich dieseGeschwindigkeiten umgekehrt, wie die «Quer-schnitte des Gefäßes, durch welche die waftftrcheilchen wahrend desZemheilchense durch-stießen.

4 §.

Wenn die Querschnitte des Gefäßes gegen denBoden zu kleiner werden, so wachst die Geschwin-digkeit der Elemente des Wassers, indem sie gegenden Boden herab sinken, und sie fallen mit beschleu-nigter Bewegung. Ware das Gefäß ein gradesPrisma oder ein grader Cylinder, wieFig.) so würde nach diesem Gesetz folgen, daß dasWasser im Gefäß mit gleichförmiger Bewegung sinke:nur in dem Augenblick, da es durch die Oefnung kOtritt, würde sich die Geschwindigkeit pl 'tzlich andern.Wenn nemlich in dem Aeittheilchen t der Wassercy-linder s/g6 durch die Oefnung fließt, so wäre ver-möge des erwähnten Gesetzes die Geschwindigkeit des

durchfließenden Wassers. 0, wenn die Ge-

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