4^ Die Hydraulik.
men. (M. s. Dame/. Le5-,rc-M blvärüäz'nanllca,Leäiio IV. H. z< pciA. 62.)
Z §.
Vermöge dirssr der Natur gemäßen Vorstellung,wie es mit der Bewegung der ganzen Maße im Ge-fäß zugehe, wenneölmten durch die Oefnung fließt,darf man nicht vorausseßen, daß alle Theilchen inparallelen Richtungen mit gleichen Geschwindigkeitenherab sinken. Wenn man aber die ganze im Gefäßbefindliche Maße Wasser vermittelst wagrechter Quer-schnitte wie Id 8 , r-/, in Schichten von sehr geringerDicke cintheilt, so kann man zur Erleichterung derRechnung annehmen, daß alle in einerlei) wagrechtenSchichte befindlichen Wassertheilchen in jedem Au-genblick mit gleicheil Geschwindigkeiten in parallelenRichtungen sinken, gesetzt, daß auch die Geschwindig-keiten der zu jeder Schichte für sich gehörigen Wasser-95 ?. kheilaien verschieden wären. Um dieser Vorstellung'desto mehr Deutlichkeit zu geben, nehme man an,das Wasser befinde sich in einem solchen Gefäß, wie4kelb6bII), dessen wagrechtc Querschnitte Vidi, Id 8 ,in verschiedenen Höhen selbst verschieden sind, übri-gens aber eine solche Figur haben, daß ihre Schwer-punkte insgesamt in der lothrechten Linie durch dieMitte der im Boden befindlichen Oefnung liegen.Das Wasser, welches jetzt die Schichte kclmM ausfüllt,trete in der folgenden sehr kleinen Zeit / in die nächsteSchichte so müssen zwar die Wege der zunächstam Umfang der Schichte bey iVI und bk befindlichenWassertheilchen sich ein wenig biegen, allein die Ab-weichung von der gradlinichten Richtung ist desto ge-ringer, je kleiner die Zeit / angenommen wird.
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