Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
411
Einzelbild herunterladen
 

- 41 !

r:

i kiüii tisL

'W

i MSMliSWMlt>M

V«r

Hßi

SüSk

M

M

Aj^k

O

Der I. Abschnitt.

Elemente der ganzen im Gefäß befindlichen MasseWasser gehoben, nnd diese Elemente kommen insge-samt mit in Bewegung. Würde der ganze Bodenauf einmahl weggenommcn, so würden alle Elementeder ganzen Masse Wasser nach den. Gesetzen derSchwere herab sinken, kein Element würde dem an-dern hinderlich fallen, oder auch die Bewegung dessel-ben mehr beschleunigen können, als es für sich schonvon der Schwere beschleuniget wird: alle Elementewürden in parallelen lothrechten Richtungen herab fal-len. Wenn dagegen die Fläche der Deinung kleinerals die Fläche des Bodens ist, die hier so groß, alsdie Fläche eines jeden wagrechten Dueerschnittes derim Gefäß befindlichen Masse Wasser angenommenwird; so erfolgt die Bewegung nach ganz andern Ge-sehen. Der lothrecht über der Öffnung stehendeWassercylinder H 6V könnte zwar nach den Gesetzender Schwere fallen, allein das umher befindlicheWasser, weil es sich nach allen Seiten auszubreitenstrebt, (12 H. Hydrost.) muß diese Bewegung baldstören: die Wege der Warlertheilchen, welche nichtin einer die Oeffnung treffenden lothrechten Linie lie-gen, müssen sich desto mehr biegen, je näher sie demBoden des Gefäßes kommen, und je naher sie an-fangs der das Gefäß umgebenden Seitenfläche waren,ohngefähr so, wie es die punctirten Linien in der^Fig. tz6k^Vvrstellen. Wenn mit dem Wasser kleine Stückchenvon rothen Siegellack vermischt sind, die mit denrWasser zugleich durchfließen; so nehmen diese derglei-chen Wege, und man kann daraus die Folge ziehen,daß die Wassertheilchen, welche jene Siegellacktheil-chen mit sich fortsühren, selbst dergleichen Wege neh-