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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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'412 Die Hydraulik.

wegung dev übrigen entweder beschleunigen oder mehrverzögern. Wenn übrigens ein Element einer flüssi-gen Masse von einer solchen Kraft bewegt würde, diestarker oder schwächer, übrigens aber wie die Schweregleichförmig beschleunigte; so würden die allgemeinenLehren von den gleichförmig beschleunigenden Kräften(Mech. lll.Abschnitt) ebenfalls ihre Anwendung fin-den» So lange alsdenn gleiche Elemente von glei-chen Kräften beschleuniget werden, und sonst nichtsvorhanden ist, was die daher erfolgende Bewegungändert; so lange bewegt sich die ganze Masse eben so,wie jedes Theilchen von ihr, und wenn man die Be-wegung eines einzigen TheilchenS kennet, so ist zugleichdie Bewegung der ganzen Masse bekannt. Man ver-gleiche den 57 H. der Mechanik.

2 §.

. Es sey A6dD ein Gefäß, das die Gestalt einesgraben Prisma oder Cyünders hat, in der Mitte desBodens sey eine Oefnung befindlich, die man nachGefallen öfnen und wieder verschließen kann, und diesGefäß sey bis an Ab) mit schwerem Wasser gefüllt.Der Boden siehe wagrecht, damit derselbe mit derhöchsten Fläche des Wassers, so lange es im Gefäßruhig stehet, parallel sey. Man nehme an, wer-de schnell gcöftiet, so wiedersährt dem im Gefäß be-findlichen Wasser wenigstens zum Theit das, was ei-ner schweren festen Masse, die vorher auf einer Unter-stützung ruhig lag, widerfährt, wenn die Unterstü-tzung plötzlich weggenommen wird. DaS zunächstüber der Oefnung befindliche Wasser wird in diesemAugenblick ansangen nach den Gesetzen der Schwereherab zu sinken, hiedurch wird das Gleichgewicht aller

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