Der VI. Abschnitt. 405
^ und wenn von der Länge des Secunden-Pendels
die Rede ist, so versteht man die Lange desjenigen,' dessen kleinste Schwingungen in einer Secunde erfol-^ gen. Ueberhaupt wird im folgenden durch die Dstil-lanonszcic eines Pendels die Zeit seines kleinstenSchwunges verstanden werden, wenn nicht das Ge-gentheil angezeigt wird.
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Li>!« Die Lange des Stunden - Pendels durchBeobachtung zu finden.
^ Aufi. Man wähle ein solches zusammengesetztes^ Pendel, dessen Schwingungspunct man durch Rech-/j nung finden kann, so hat man die Lange desselben,
>' — oder eigemlich dieLängeeines zusammengesetzten gleich-^ zeitigen einfachen Pendels. Man bringe es aus der»Pi» lothrechten Lage, und messe den ClongationswinkelM>> von der Verticallinie, (80 §.) lasse es darauf freyfallen, zahle die Schwingungen desselben eine zeitlangnitzch und beobachte zugleich nach einer Uhr, von de-ren richtigen Gange man sonst versichert sepn muß,ZW dje verflossene Zeit. Diese so beobachtete Zeit drückeinan in Secunden aus, und dividire sie mit der beob-achteten Anzahl der Schwingungen: so hat man die^ Oscillationszeit für ein Pendel von bekannter LangeL«. und den anaenommenen Elonaationswinkel
Lie>e Oscillativnszeit für den Winkel ar sey D, so
und das