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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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574 Die Mechanik fester Körper. >

ten, als die Zeiten des lothrechten Falles, weil best» zmehr Zeit für einerley Weg verfließt, je kleiner derWinkel«ist. Hiezu dient eine Kugel, die auf einerglatten Ebene herab rollet, wfil der Umlaufsbewe-gung ungeachtet ihr Schwerpunct in der mit der Ebe-ne parallelen Richtung eben so beschleuniget wird, alswenn sie ohne Umlaufsbewsgung herab sänke. Dieseletztere ist eine Würkung der Friction und die Bewe-gung des SchwerpunckS wird dadurch nicht verzögert.Galilaus hat vermittelst vieler Versuche, die er imDis!. g morn locaii beschreibt, die Wege desschiefen Falles den O.uadratzahlen der Zeiten propor-tional befunden, und dadurch hinlänglich bestatti'get,daß die von ihm entdeckten Gesetze des Falles schwererKörper richtige Naturgesetze sind.

65 §.

>, Denr schweren puncr flf, welcher sich an-fangs in L befindet, wird die Geschwindig-keit /- nach der mir der schiefen Ebene paralle-len Richtung nrirgetheilr, und er wird da-durch zum Steigen genochigec, man soll seine !Geschwindigkeit r nach Derlauf der Zeit / unddie Lange des lVegcs - finden. I

2 lufi. Seine Bewegung wird nun durch das re- !spective Gewicht verzögert, und inan muß inden Formuln 5 L 26/, / Lt 6//, nun 6 Zim« setzen, so erhalt man c L. 2A/5m«,

/ llXl /rt At/lin «.

Die Geschwindigkeit verschwindet nach Verlaufder Zeit t, und in eben diesem Augenblick

2FlllI K

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