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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
355
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' Der m. Abschnitt. zzs

«iner jeden andern Kraft hat es eben die Bewandniß,wenn gleich die Richtung, nach welcher sich ihre Wir«i> kung äussel t, von der Richtung der Schwere verschie-jst: wird die Bewegung der Masse durch ein ih-j» xxx Richtung grade entgegen gesetztes Hinderniß auf-geilten, so entsteht das, was in den mechanischeniei« ij Wissenschaften Druck heißt, und von der Grösse die«ftZ Drucks hat man einen bestimmten Begriff, wennAdch man ein Gewicht angeben kann, das, wenn es unter«stützt ist, in lothrechter Richtung eben so stark drückt.

44 §.

tt. Hst, Die von einer bewegenden Kraft bewirkte Be»"ck zrlß schlcunigung der bewegten Masse, wenn die Eewe«) ü - ^ gung durch kein Hinderniß aufgehalten wird, ist ohneZweifel desto grösser, je grösser die Geschwindigkeitist, die sie der Masse in bestimmter Zeit mittheilk.Wenn 6 und X die Geschwindigkeiten sind, welchegmg,W einer Masse !v! von der Schwere, oder eben der Masse« U von einer andern Kraft V würden mitgetheilk werden;

so ist die von der Kraft V gewirkte Beschleunigungftchichij der Masse iVl 2mahl, zmahl, und überhaupt »mahlM!« grösser als die von der Schwere gewirkte Beschleu«Hii» nigung eben der Masse wäre, wenn X 2mahl, zmahl^ U und überhaupt rrmahl grösser als List. Setzt man vor-^ ^ A aus, daß die Kraft V wie die Schwere gleichförmig be-schleunige, so wachst die Geschwindigkeit der bewegten" 5 Masse in jeder folgenden Secunde um den Zusatz KnL,

^ wenn die Geschwindigkeit der schweren Masse in jederSecunde um den Zusatz L wächst. Demnach kannman festsetzen: dieBesthleunigungen gleichförmigE wirkender Rräfre verhalten sich wie die Ge-schwindigkeicen, welche sie den bewegten Masik ^ sin in gleichen Zeiten mirrheilen.

2 » Eben