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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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554 Die Mechanik fester Körper.

würde, nur mit dem Unterschiede, daß die Vermeh-rung der Geschwindigkeit in gleichen Zeittheilen mehroder weniger betrüge, als die von der Schwere in«den so grossen Zeittheilen bewirkte Geschwindigkeit;so würden alle bisherige Lehren ihre Anwendung fin-den, nur würde das, was in den bisherigen Formuln8 hieß, für eine solche Kraft grösser oder kleiner alsfür die Schwere seyn. Man nehme an, diese KraftV theile der bewegten Masse in der ersten Secunde dieGeschwindigkeit L mit, so wäre nach Verlauf der Zeit/der Masse Geschwindigkeit O k. l, (16 §.) undder in der Zeit k zurück gelegte Weg 8(r? §.)Wird nun der in der ersten Secunde zurück gelegteWeg 0 gesetzt, so hat man 6 und K 26,mithin L 26.^, und 8 O.t/, da dann diese For-muln für die Schwere gelten, wenn 6 § iRheinl. Fuß gesetzt wird.

Wie nun die Schwere, wenn die Bewegung, wor-inn sie eine Masse sonst setzen würde, durch einen Wi-derstand gehindert wird, diese Masse gegen den Wi-derstand drückt; so erhellet, daß jede Kraft, die sonst«ine Masse in Bewegung setzen würde, wenn keinWiderstand die Bewegung hemmte, diese Masse eben-falls gegen den Widerstand drücken müsse. Das,was die Masse bewegt, ist an sich einerley mit dem,was sie gegen den Widerstand preßt, der die Bewegungaufhalt: und wenn eine schwere Masse sinkt, so wirktdie Schwere in jedem Punct ihres Weges eben so aufdie Masse, wie sie alsdenn thut, wenn die Masse aufeiner wagrechten Tafel ruhig liegt. Beyde Wirkun-gen sind nur wegen der äußern Umstände verschieden,unter welchen sich die Masse befindet, und sie fallendeswegen auf verschiedene Art in die Sinne, Mir

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