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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
351
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Der H. Abschnitt.

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schleunigung, für alle Elemente einerley, jeder Punckbewegt sich so, wie jeder andre Punct des Körpers,und wie sich der Schwerpunkt allein bewegen würde,wenn in ihm die ganze Masse des Körpers vereinigetwäre. In jedem Augenblick sind die Geschwindigkeitken aller Puncte gleich groß, und ihre Richttmgenparallel. Weil jedoch die Rechnung vorausgesetzt,daß sich der Körper übrigens völlig srey bewege, sokann nicht alles mit dieser Rechnung vollkommenübereinstimmen, wenn schwere Körper in freyer Lustlothrecht in die Höhe, oder auch nach einer geneigtenRichtung fortgeworfen werden, weil selbige der Be-wegung desto mehr widerstehet, je grösser die Flacheder Masse ist, welche der Wirkung der Luft ausgesetztist, und je grösser die Geschwindigkeit ist, womit dieMasse sich in der Lust fortbewegt. Bomben undKanonenkugeln, welchen der erste Stoß durch dieGewalt des Pulvers mikgetheilt wird, bewegen sichsehr schnell durch die Luft, und eben darum ist derWiderstand der Luft bey ihnen sehr beträchtlich. Manhat indessen die bisher vorgekragene Theorie seit desGalilaus Zeiten so lange gebraucht, als man denWiderstand der Luft noch nicht so weit kannte, daßman die Wirkung desselben mit in Rechnung ziehenkonnte. Zwar findet man die Schußweiten bev an-gestellten Proben sehr viel kleiner, als sie nach derTheorie gefunden werden, wenn der Widerstand derLust beyseit gesetzt wird, indessen glaubte man doch ge-funden zu haben, daß bey einerlei) Pulverladung,wenn sonst alles übrige einerley, und nur die Erhö-hungswinkel verschieden wären, die horizontalenSchußweiten sich so ziemlich richtig wie derSinus des

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