zz4 Die Mechanik fester Körper.
digkeit c zufirntmengehörige Hohe des Fallesnennen. Umgekehrt heißt alsdenn edle mir der Hohedes Falles^ zusammen gehörige Geschwindig-keit, lindes ist gleichgültig, ob die Geschwindig-keit c der Bewegung eines Körpers selbst, oder stattderselben die mit ihr zusammengehörige Höhe des Fal-les § gegeben ist, weil durch diese Höhe/allemahl auchdie Geschwindigkeit c — 2/^ bestimmt wird.
26. §.
Um von den bisherigen Lehren bey der ausübendenMechanik Gebrauch zu mache», muß die lothrechteHöhe F soviel möglich richtig bekannt seyn, wovonein schwerer Körper in der ersten Secunde frey herabfällt, wenn weder die Luft, noch sonst etwas seine Be-wegung verzögert. Wenn man nur einmahl dieZeit genau beobachten könnte, die wahrend des Fal-les von einer bekannten genau abgemessenen Höhe ver-stießt; so hätte man § und t in der Gleichung § —
F/t, und man könnte §
- finden.
Allein der
Versuch müste im luftleeren Raum angestellet werden,deßwegen ist es nicht wohl möglich, die Einrichtung sozu machen, daß die Höhe des Falles groß genug sey,um dieZeik des Falles scharf genug bemerken zn kön-nen. Nach dem Riccioli wäre F — 15 Röm. Fuß,und nach dem Dechales 16^ Fuß. Nach der Zeitaber hat man Mittel gefunden, aus andern Beobach-tungen, die nicht so mühßrm anzustellen sind, diese Höherichtig genug durch Rechnung zu finden, und man kannhier vorläufig bemerken, daß diese Höhe Z- 15^ oder15,625 Rheinl.Fuß betrage. Wenn also ein schwe-rer Körper iooo Rheinl.Fuß hoch frey herab fiele, sowürde er eine Geschwindigkeit von 2/15625, oder
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