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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
329
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Der II. Abschnitt- Z2y

ben, keiner von allen wird den übrigen voreilen oderzurück bleiben. Wenn also diese Pnncte oder Ele-' mente wie Theile eines festen Körpers mit einander

' zusammen hängen, so fallt die doppelte, die dreysache

und überhaupt die nfache Masse nach eben den Gese-tzen wie die einfache, weil jeder Theil für sich währendeiner jeden Zeit des Falles mit jedem von den übrigeneinerlei) Geschwindigkeit erlangt: keiner von diesenTheilen würde den übrigen voreilen oder zurück blei-ben, auch wenn sie unter einander nicht zusammenhiengen, und eben deswegen würde auch keiner in sei-ner Bewegung von den übrigen vermöge des Zusam-menhanges damit verbundenen weder mehr beschleu-niget noch verzögert werden.

!' . 22 §.

x Die von dem Fall schwerer Pnncte im 17 bis19 §. bewiesenen Lehren gelten demnach auch von! Körpern, die eine bestimmte Gestalt und Grösse ha -k ben, wofern die Schwere gleichgrosse körperliche Ele-mente dieser^Massen gleichförmig und so beschleuni-get, daß sie denselben in gleichen Zeiten gleiche Ge-schwindigkeit mittheilt. Hak es mit diesen Voraus-setzungen seine Nichtigkeit, so müssen alle Elementeeiner jeden körperlichen Masse, sie sey fest oder flüs-sig, und ihre Gestalt und Grösse sey, welche sie wolle,nach einerley Gesetzen, und die ganze Masse selbst- nach eben den Gesetzen fallen. Jeder Punct einesschweren Körpers fällt alsdenn eben so, wie seinSchwerpunkt fällt: deswegen kann man bey Anwen-dung dieser Lehren auf Körper von bestimmter Ge-stalt und Grösse allein die Bewegung des Schwer-punkts betrachten, nicht anders, als wenn in demsel-

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