Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
311
Einzelbild herunterladen
 

Dev I. Abschnitt. zu

wegen wird im folgenden allemahl von der wahrenBewegung die Rede seyn, so lange nicht ausdrücklichdas Gegentheil angezeigt wird.

8 §.

Es sey nun die grade Linie XXck der Weg, wel- 79b-chen der Punct XI in der Zeit / von X bis Xl zurückleget, und Xk sey der in der ersten Secunde zurückgelegte Weg: so ist seine Geschwindigkeit, und^der in jeder folgenden Secunde zurück gelegte Wegist eben so groß, wofern die Bewegung gleichförmigist. Wenn nun die grade Linie XXl in der Ebene desW inkels NXL liegt, und dessen Schenkel in dieserEbene eine bekannte Lage haben; so ist die Richtung,nach welcher sich XI bewegt, bekannt, wenn die Grössedes Winkels KXXl oder LXXl gegeben ist. Manziehe Xll) und XI k mit XL und Xk parallel; so er-hellet, daß der Punct XI, indem er sich von X nachXl in der graden Linie XX4 bewegt, in der mit Xkparallelen Richtung den Weg LX1, und zugleich inder mit XL parallelen Richtung den Weg ÖX4 zurücklege. Ist KXL ein rechter Winkel, so sind diessenkrechte Entfernungen der Stelle Xl von Xkund XL: in andern Fällen können sie schiefe oderunter dem Winkel KXL gegen Xk und XL geneigteEntfernungen heissen.

, Der Voraussetzung gemäß ist XXI in der Zeit rzurück gelegt, und in der folgenden Secunde legt Xlabermahl den Weg XlA Xk c zurück. Wirdnun bl? mit XL, Xl(ch mit Xk parallel gezogen, soerhellet, daß XI in eben der folgenden Secunde nachden mit XK und XL parallelen Richtungen um di-

Wege Xlv (ZXl, und Xl(^

u 4 rn