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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
310
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ZIO Die Mechanik fester Körper.

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der Weg ist, um welchen sich kl von ä in jeder

Secunde weiter entfernt, so kann L e die relativeGeschwindigkeit des Puncts Kl gegen k heissen.

Wäre beyden Puncken k und Kl zugleich im An-fang der Zeit t, als k in L und Kl in L war, eineGeschwindigkeit c der Richtung der Bewegungentgegen mitgetheilt worden; so wäre K in L in Ruhegeblieben, und kl wäre mit der Geschwindigkeit Lcin der Zeit / von 8 nach ^ um den Weg 6// kkl.fortgerückt. Die Entfernung dieses Puncts kl vondem festen Punct L wäre k.k -z- (L c) t fürjede verflossene Zeit und diese wahre Bewegungdes Puncts Kl mit der Geschwindigkeit e c würdenun mit seiner vorhin betrachteten relativen Bewe-gung in Ansehung des Puncts k völlig überein kommen.

Wäre c L, so bliebe kl gegen K in relativerRuhe, denn die Entfernung des Puncts Kl von ü.bliebe beständig L8. Wenn aber c > L wäre, sowürde kkl L8-j-(L c).t L8 (eabnehmen, wenn t wächst, kl würde gegen k zurücken, und die Richtung der relativen Bewegung desPuncts Kl gegen k würde eine der vorigen entgegengesetzte Lage haben.

Diese kurze Betrachtung der relativen Bewegungeines Puncts gegen den andern, wenn beyde in einer-lei) graben Linie sich gleichförmig fortbewegen, dienetvorläufig zu übersehen, daß es in der Mechanik zuerstdarauf ankomme, die Lehren von der wahren Bewe-gung zu entwickeln, und daß aus der bekannten wah-ren Bewegung zweener Puncte hiernächst auch ihrerelative Bewegung gefunden werden könne. Deß-

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