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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
307
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Der I. Abschnitt. 307

übereinstimmcn. Uebrigens versteht man durchTrägheit körperlicher Massen eben diese Eigenschaft,vermöge welcher jede Masse, wenn sie einmahl inRuhe ist, so lange in Ruhe bleibt, und wenn sie ein-mahl in Bewegung ist, ihre Bewegung so lange ingrader Linie mit einerlei) Geschwindigkeit fortsehet, bissonst eine Ursache hinzu kommt, welche den Zustandder Ruhe oder der Bewegung dieser Masse ändert.

Uebrigens sind diese Lehren nicht allein auf festeMassen eingeschränkt: was hier Trägheit heißt, isteine Eigenschaft einer jeden auch flüssige«, Masse»Weil die Theilchen eurer flüssigen Masse mit einer sehrgeringen Kraft Zusammenhängen, und sehr leicht anund neben einander beweglich sind; so findet bey einerflüssigen Masse von gegebener Gestalt und Grösse einenoch weit grössere Mannigfaltigkeit statt, wenn inanvollständig über die Bewegung aller ihrer körperlichenTheilchen urtheilen will. Indessen kann nran jedesElement der flüssigen Masse für sich allein eben so alsein Element einer festen Masse betrachten, und dannläßt sich das, was Richtung und Geschwindigkeit derBewegung heißt, ohne weitere Aenderung anwenden,wenn von der Bewegung eines Elements der flüssigenMasse allein die Rede ist. Ja in dem Fall, wenn alleElemente einer flüssigen Masse sich in parallelen Rich-tungen mit einerley Geschwindigkeit bewegen, so erhel-let, daß alle ihre Theilchen während derBewegung ih-rer Lage gegen einander eben so unverändert behalten,als wenn sie wie die Elemente einer festen Masse untereinander zusammen verbunden wären»

7 §.

Der allgemeine Ausdruck , e.t (2 §.) bestimmt

zwar aus der bekannten Geschwindigkeit c und der Ver-ist s flossenm