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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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305
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Der I. Abschnitt. zoz

der Punct zwar in einer krummen Linie fortgehet, aberdoch beständig in einerlei) Ebene bleibt. :

4 §.

Wenn alle Puncte eines festen Körpers mit glei«chen Geschwindigkeiten in parallelen Richtungen fort,gehen, so kann man die Geschwindigkeit eines jedendieser Puncte zugleich als die Geschwindigkeit des gan-zen Körpers betrachten. Daß der Schwerpunct desKörpers einige merkwürdige Eigenschaften vor allenübrigen Puncten der Masse des Körpers voraus habe,ist schon aus der Statik bekannt: deßwegen kann manin dem eben errechnten Fall die Bewegung des Schwer.punctS allein betrachten, und von der Bewegung desKörpers im ganzen so reden, als wenn die ganzeMasse desselben im Schwerpunkt vereiniget wäre, solange es nicht darauf ankommt, daß die Gestalt undGrösse des Körpers selbst in Betrachtung gezogenwerden muß.

5 §.

Jede Masse, sie sey fest oder flüssig, ist an sichgegen Ruhe und Bewegung gleichgültig. Wir ken»nen zwar keine Masse in der Natur, die nicht schwerwäre, und ein Bestreben zu äußern schiene, wennman sie nicht hält, gegen die Erde herab zu fallen.Es mag aber mit dieser Schwere der Körper übri-gens eine Bewandniß haben, welche es wolle, so mußman sich doch in den Mechanischen Wissenschaften andie Vorstellung gewöhnen, daß die Schwere eineKraft sey, die sich wenigstens in Gedanken von denübrigen Eigenschaften des Körpers nennen laßt. Manmuß zuforderst untersuchen, was erfolgen würde, wenneine Masse nicht schwer wäre, bevor man untersuchenkann, was eigentlich von der Schwere abhängt.Larst.Mach.l.TH.2.B. U Wenn