cht^Ä,
i»
« Mk MAK««
L»z 0«
I,Ä
islk^
:z-tt
sB
Der VI. Abschnitt. 297
warts, und zeigt weniger Grade bey feuchter als trock-ner Luft: weil nun das Werkzeug ein Feuchtigkeits-messer seyn soll; so ists wohl natürlicher, die Zahlder Grade in einer solchen Ordnung beyzufügen, dieder vorhin erwähnten entgegen gesetzt ist, damit mehrGrade des Hygrometers auch mehr Grade derFeuch-tigkeit anzeigen. In dieser Ordnung hat auch HerrLambert den Graden seiner ersten Hygrometer dieZahlen beygefügt. (Hygrometrie 28 H.) Nachheraber ist er davon wieder abgegangen, und hat bey an-dern Hygrometern die Zahlen in der Ordnung wie aneiner Uhrscheibe beygefügt, da dann mehr Grade desHygrometers eben soviel weniger Grade der Feuchtig-keit anzeigen. (Fortsetzung der Hygrometrie 4 S.der Uebers.) Ich hatte lieber die erste Einrichtungbeybehalten, indessen macht auch Herr Brander inAugsburg bey seinen Hygrometern, die er nach HerrnLamberts Grundsätzen verfertiget, die Einrichtungeben so. Das Titelkupfer zu der oben angeführtenUebersetzung der Hygrometrie ist eineAbbildung desLambert - Branderschcn Hygrometers, wovon sonstkeine weitere Beschreibung gegeben wird. Die Gradesind daran in der Ordnung, wie an einer Uhrscheibegezählt, welches um deswillen wenigstens einigen Le-sern hat Anstoß verursachen müssen, weil es nicht mitder i2ten Lambertschen Figur in den beygefügtenLam-bertschen Kupfertafeln übereinstimmt, auch die insdeutsche übersetzte Fortsetzung der Hygrometrie aller-erst im Jahr 1775 nachgesolgt ist.
64 §.
In ein gläsernes cylindrischeS Gefäß, wovon derinnere Raum zy Cubiczoll ;88 Cub. Lin. PariserMaas faßte, setzte H. Lambert ein Hygrometer, wo-
T z von