296 Die Aerostatik.
Saiten aber umgekehrt wie die Dicke oder Durchmes-ser der Saiten. Bey ungleicher Lange und Dicke derSaiten verhalten sich also diese Winkel wie die Längen iEmit den dazu gehörigen Durchmessern dividirt. der ^
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6? §. Mi»
Die Feuchtigkeit der Luft hat schon einen merkst-chen Einfluß auf ein Stück von einer Darmsaite, wennes nur einen oder wenige Zolle lang ist: daher kanndas Hygrometer sehr einfach seyn, wie diejenigen,welche H. Lambert bey seinen Versuchen gebraucht hat, sWund doch alle Dienste leisten, die man davon erwar- «Wtet. Eine kleine Scheibe aus Pappe oder leichtemdünnen Holz, die auf drey Füssen ruhet, welche von iiEisendrath gemacht sind, dient dem Werkzeug zumFußgestelle. Ein andrer Eisendrat, der wie eine WirSchraube gewunden ist, wird über der Mitte jener ÜpvrzScheibe in vertikaler Stellung befestiget, damit eroben eine andre Scheibe aus Pappe oder Kartenpapier je.tragen kann, die in ihre Grade getheilt ist, und in llWder Mitte grade über der Mitte der untern Scheibe jaMeine Oefnung hat. Durch dies Loch und den innernRaum des schraubenförmigen Drats stecke man eine iM»Darmsaite hindurch, befestige sie da, wo sie die Mitteder untern Scheibe trist, mit Siegellack, lasse sie oben m!«)nur soweit über der obern Scheibe hervorragen, daßauf ihrem obern Ende ein kleiner Zeiger aus leichtem ^Holz mit Siegellack befestiget werden kann: so ist das ^Hygrometer fertig.
Wenn man den Graden der eingetheilten Scheibedie Zahlen in der Ordnung, wie an einer Uhrscheibedie Stunden - und Minutenzahlen, beyfügt; so drehet ^ >sich der Zeiger bey zunehmender Feuchtigkeit rück- H
wärts, ^